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		<title>Das Plakat</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 14:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weblaundrette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Plakat]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a title="Das Plakat" href="http://www.weblaundrette.com/dasplakat/">Woher stammt eigentlich das Wort Plakat? Was waren die technischen Voraussetzungen für dessen Entstehen? Wie waren die gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründe? Welche Funktionen nahm und nimmt das Plakat heute ein? Und wie sehr hat es sich im Wandel der Zeit</a>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Das Plakat" href="http://www.weblaundrette.com/dasplakat/">Woher stammt eigentlich das Wort Plakat? Was waren die technischen Voraussetzungen für dessen Entstehen? Wie waren die gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründe? Welche Funktionen nahm und nimmt das Plakat heute ein? Und wie sehr hat es sich im Wandel der Zeit verändert?</a></p>
<blockquote><p><span style="font-family: Times; font-size: 20px; font-style: italic;">„They cover the walls that flank our streets; they are part of the landscape of our cities, and if, suddenly, it was decreed that they must disappear, we would have the impression that all color had disappeared from the urban landscape, that the city walls had turned a mournful gray“</span> (Gallo 2001, S. 9).</p></blockquote>
<p>Ein kleine medienhistorische Untersuchung zum Thema finden Sie hier:<br />
<a title="Das Plakat" href="http://www.weblaundrette.com/dasplakat/"><strong>Das Plakat</strong></a>, Ch.Rochelt</p>
<p><a title="Das Plakat" href="http://www.weblaundrette.com/dasplakat/"><img class="alignnone size-medium wp-image-280" title="plakat" src="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/plakat-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Timelines: Geschichte(n) erzählen</title>
		<link>http://www.weblaundrette.com/2011/05/geschichten-erzahlen-2/</link>
		<comments>http://www.weblaundrette.com/2011/05/geschichten-erzahlen-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 12:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weblaundrette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Timeline]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><span style="font-size: 1.1em;">Datenvisualisierung mit Timelines</span><br />
<span style="color: #ccc;">von Ch. Rochelt</span></p>
<p></p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Abb.1: BritishHistory Timeline, BBC (Collage )</em></span></p>
<p><strong>Wer entwarf die erste moderne Timeline? Warum verwenden wir sie? Welche Möglichkeiten bieten dynamische, interaktive Timelines und wie sieht ihre Anwendung im Netz aus? Was</strong>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 1.1em;">Datenvisualisierung mit Timelines</span><br />
<span style="color: #ccc;">von Ch. Rochelt</span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-38" title="bbc-timeline" src="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/bbc-timeline.jpg" alt="BBC Timeline" width="435" height="162" /></p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Abb.1: BritishHistory Timeline, BBC (Collage )</em></span></p>
<p><strong>Wer entwarf die erste moderne Timeline? Warum verwenden wir sie? Welche Möglichkeiten bieten dynamische, interaktive Timelines und wie sieht ihre Anwendung im Netz aus? Was kann die Timeline der Zukunft? Fragen, die dieser Artikel zu beantworten versucht.</strong></p>
<blockquote>
<h3 style="font-family: Times;">„Time present and time past<br />
Are both perhaps present in time future,<br />
And time future contained in time past.<br />
If all time is eternally present<br />
All time is unredeemable“.</h3>
<p>T. S. Elliot, „Burnt Norton,“ The Four Quartets</p></blockquote>
<p>Zeit ist – so wie Raum – eines der unerklärbaren Mysterien des Menschen. Sie entzieht sich unserer unerschöpflichen Definitionswut und lässt sich nicht eindeutig festlegen. Einzig, dass sie vergeht, scheint uns gewiss. Zeit wird auf viele Arten dargestellt: die Zeiger einer Uhr oder Spirale heben den zyklischen Charakter von Zeit hervor. Kalender wiederum verwenden eine lineare Zeitdarstellung. Die Darstellung von Zeit ist auch ein Spiegel ihrer Zeit und Kultur: In der Antike Griechenlands überwogen kreisförmige Darstellungen, im Judentum und Christentum das lineare Konzept von Zeit.</p>
<blockquote>
<h3 style="font-family: Times;">„As the physicist Arthur Eddington put it, the universe is not so much like a vast machine as like a vast thought.<br />
And Time is the milieu of that thought“.</h3>
<p>Frederick Turner, „A Brief Explanation of Time“</p></blockquote>
<p>Obwohl Zeit eine Abstraktion ist und keineswegs als linear bezeichnet werden kann, ist die Timeline oder Zeitleiste eine der am häufigsten verwendeten Zeitvisualisierungen. Warum erklärt Joseph Priestley, ein Pionier der Timeline, so:<br />
„Priestley himself argued that although time in itself is an abstraction that may not be, the object of any of our senses, and no image can properly be made of it, yet because it has a relation to quantity, and we can say a greater or less space of time, it admits of a natural and easy representation in our minds by the idea of a measurable space, and particularly that of a LINE‘“ (Rosenberg 2005, p. 283).</p>
<h2>Was sind Timelines oder Zeitleisten?</h2>
<blockquote>
<h3 style="font-family: Times;">„A timeline is an atlas of history, a map of events in time. We use timelines for some of the same reasons we use geographical maps: to locate an event in time, as we would locate a city on a geographical map“</h3>
<p>(Kullberg 1995, p. 7).</p></blockquote>
<p>Zeit gibt uns einen Rahmen, in den wir Ereignisse stellen und ihnen so eine Bedeutung geben. Timelines sind ein praktisches und effizientes Hilfsmittel um diese Ereignisse zeitlich darzustellen, mit anderen Ereignissen zu vergleichen und sie in ihrem Kontext zu sehen – und zu verstehen.</p>
<p>In einer Timeline werden Ereignisse in chronologischer Reigenfolge entlang einer Zeitachse ausgerichtet. Diese kann horizontal, vertikal, spiral- oder kreisförmig sein, oder einer pfadähnlichen, geschwungenen Linie folgen. In den meisten Fällen ist die Zeitachse jedoch horizontal entlang der jeweiligen Leserichtung ausgerichtet; in unserem Sprachraum also von links nach rechts.<br />
Die meisten Timelines sind zweidimensional (Thema und Zeit), manche Anwendungen integrieren auch zusätzliche Dimensionen wie z.B. Ort oder Raum.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Warum verwenden wir Timelines?</h2>
<blockquote>
<h3 style="font-family: Times;">“Visual perception and effective thinking are intimately connected. This is why so many of the terms that we use to describe thinking and understanding use visual metaphors, such as ‘I see’”</h3>
<p>(Few 2007, p. 2).</p></blockquote>
<p>Timelines ermöglichen eine schnelle Übersicht von zeitbezogenen Daten und sind ein effizientes Mittel um Zusammenhänge zwischen Ereignissen zu erkennen und Verbindungen herzustellen. Sie eignen sich auch hervorragend für interdisziplinäres Arbeiten. Um Ereignisse verstehen zu können, müssen wir sie im Kontext anderer Ereignisse ihrer Zeit sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Historische Beispiele</h2>
<p><img class="size-full wp-image-54 alignnone" src="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/Abgabe_Fachmagazinartikel_Seite_3_Bild_0002.jpg" alt="Carte chronologique" width="447" height="433" /><br />
<span style="color: #999999;"><em> </em></span></p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Abb. 2: Die „Carte chronologique“ von Jacques Barbeu-Dubourg</em></span></p>
<p>Die erste moderne Timeline, die „Carte chronologique“ – 1753 von Jacques Barbeu-Dubourg angefertigt – fasste die Geschichte der Menschheit nach Themen geordnet in einer 16,5 m langen Zeitleiste zusammen. Der Einfachheit halber war sie auf zwei Rollen montiert und konnte so händisch abgerollt werden um den jeweiligen Zeitausschnitt zu betrachten.Nicht unähnlich dem Konzept der heutigen digitalen Timelines.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-74" title="Der „Chart of Biography“ von Joseph Priestley" src="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/Abgabe_Fachmagazinartikel_Seite_3_Bild_0003.jpg" alt="" width="369" height="269" /><br />
<span style="color: #999999;"><em> </em></span></p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Abb. 3: Der „Chart of Biography“ von Joseph Priestley</em></span></p>
<p>Wenig später – 1765 – entwarf Joseph Priestley den „Chart of Biography”. Als Erster benutzte er Balken über einer Zeitachse um die sich überlappenden Lebensspannen von herausragenden Personen der Geschichte abzubilden.<br />
Eine der herausragendsten Timelines wurde von Charles Joseph Minard 1869 angefertigt: sie illustriert die Dezimierung der Armee Napoleons während des russischen Feldzugs 1812 hinsichtlich Ort, Zeit und Temperatur. Nach Edward Tufte „die vielleicht beste statistische Grafik, die je gezeichnet wurde“ (2001, p. 40).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-79" title="Napoleons Marsch nach Moskau (Charles J. Minard 1869)" src="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/Abgabe_Fachmagazinartikel_Seite_3_Bild_0004.jpg" alt="" width="517" height="273" /></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Abb. 4: Napoleons Marsch nach Moskau (Charles J. Minard 1869)</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Vorteile von interaktiven Timelines</h2>
<p>Der Informationsgehalt herkömmlicher Print-Timelines ist naturgemäß beschränkt. Dynamische und interaktive Timelines bieten da bedeutend mehr Möglichkeiten: Sie ermöglichen das Filtern von Ereignissen nach definierten Kriterien, die parallele Auswahl mehrerer Timelines, Zoom-Werkzeugen erlauben eine flexible Zeitskala und Detailinformation können auf Wunsch per Hover oder Klick auf einen Link angezeigt werden. Durch Datenbankabfragen „on-demand“ können auch sehr große Datenmengen visualisiert werden. Auch eine parallele Informationsvermittlung auf nicht-visueller Ebene ist möglich: z.B. die Kommunikation von qualitativen Attributen über die Tonebene und die Vermittlung von quantitativen Informationen als Grafik.<br />
Der Aufbau der meisten Timelines folgt Shneiderman’s Mantra zur Informationssuche: „Overview first, zoom and filter, then details-on-demand“ (2003, p. 365).</p>
<blockquote>
<h3 style="font-family: Times;">„Overview first,<br />
zoom and filter,<br />
then details-on-demand“.</h3>
<p>Ben Shneiderman</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<h2>Anwendungsgebiete und Beispiele</h2>
<p>Timelines sind ein beliebtes Visualisierungstool für zeitbezogene Daten, das sowohl zur Präsentation als auch zur Analyse von Daten verwendet wird. Dazu zählen nicht nur historische sondern z.B. auch medizinische Daten (Beispiel: Life- Lines, eine Software zur Visualisierung der Krankengeschichte von Patienten). Auch im Projekt- oder Timemanagement werden Timelines verwendet. Die hier aufgelisteten Beispiele beanspruchen keineswegs einen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie bieten vielmehr einen kleinen Überblick über die Anwendungsgebiete heutiger web-basierter Timelines, die historische Daten visualisieren und die ihnen zugrundeliegende Software.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die BBC British History Timeline</h3>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-90" title="British History Timeline, BBC" src="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/Abgabe_Fachmagazinartikel_Seite_4_Bild_0001.jpg" alt="" width="438" height="293" /></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Abb. 5: British History Timeline, BBC</em></span></p>
<p>Die Geschichte Großbritanniens vom Neolithikum bis 2005 in ansprechendem Design ist ein optisch sehr gelungenes Beispiel einer Flash-Timeline. Die Benutzeroberfläche besticht durch intuitive Bedienbarkeit: zwei Zeitleisten, Zoom- und Suchfunktion sowie eine Auswahlmöglichkeit nach Regionen sind vorhanden. Eine Gesamtübersicht ist allerdings – wohl aus Platzgründen – nicht gegeben. Die einzelnen Events sind erst bei Mouseover sichtbar, mit Mouseklick kommt man zur Detailansicht, die auch externe Links zum Thema auflistet. Das wechselnde Hintergrundbild vermittelt unaufdringlich die Hauptthemen der jeweiligen Epoche. Die Farbcodierung der einzelnen Epochen wird auch in der Übersichtstimeline links unten weitergeführt. Allerdings beeinträchtigt dies etwas die Wahrnehmungder Verteilung bzw. Häufung von Ereignissen, die in Weiß gehalten sind. Wer geführte Touren bevorzugt, kann sich auch auf Zeitreise nach vorgegebenen Themen begeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>SIMILE Timeline</h3>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-101" title="Compact Painter: SIMILE Timeline mit Thumbnails" src="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/Abgabe_Fachmagazinartikel_Seite_5_Bild_0001-1024x698.jpg" alt="" width="436" height="297" /></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Abb. 6: Compact Painter: SIMILE Timeline mit Thumbnails</em></span></p>
<p>Laut André, Wilson, Russell, Smith, Owens und Schraefel (2007) ist Simile eines der ausgereiftesten und weitverbreitetsten Timeline Visualisierungstools im Web. Das AJAX-Widget wurde am MIT (Massachusetts Institute of Technology) entwickelt. <a title="SIMILE Timeline" href="http://www.simile-widgets.org/" target="_blank">SIMILE Timeline</a> ist Open Source und kann einfach via Javascript und HTML eingebunden werden. Als Datenquellen können XML, JSON oder SPARQL verwendet werden. SIMILE Timeline wird inzwischen auch als Plugin für diverse CMS-Systeme wie z.B. Contao oder WordPress angeboten.<br />
Die Timeline besteht aus zwei synchronen Zeitbändern für ein effizientes Navigieren per Mouse-Drag. Die Einrichtung von Hot Zones ermöglicht einen Zoom- Effekt für ereignisreiche Zeitspannen. Eine Filterung der Daten via Auswahl- oder Suchbox ist ebenfalls implementierbar sowie das Zuschalten und Farbcodieren zusätzlicher Timelines. Nachteilig: lange Ladezeiten bei einer großen Anzahl an Events; SIMILE Timeline wurde nicht für große Datenmengen konzipiert. Optisch lässt die Timeline einiges zu wünschen übrig, das Interface lässt sich jedoch via Javascript anpassen. Mit der Compact Painter Version lassen sich auch Thumbnails in die Timeline integrieren.</p>
<p>Neben der Timeline selbst gibt es noch einige andere interessante SIMILE Projekte wie <strong>Timeplot</strong> zur Darstellung von zeitbasierten Serien in einem Graphen oder <strong>Exhibit</strong>, das Such- und Filterfunktionalitäten für strukturierten Daten mit interaktiven Karten und Timelines kombiniert.<br />
<strong>Timemap</strong> ist eine Javascript-Bibliothek, die SIMILE Timeline mit Online Maps wie Google, OpenLayers und Bing verbindet.<br />
Sie ermöglicht so auch die geografische Darstellung von Ereignissen.</p>
<h3>Continuum</h3>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-106" title="Noch in der Entwicklungsphase: Continuum" src="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/Abgabe_Fachmagazinartikel_Seite_5_Bild_0002.jpg" alt="" width="468" height="265" /></p>
<p>Entwickelt an der University of Southampton ermöglicht Continuum die Präsentation und Erforschung hierarchischer Beziehungen in zeitbezogenen Daten. Zwischen einzelnen Events können Beziehungen über Perioden hinweg hergestellt werden. Die Slider rechts kontrollieren den Detaillevel der einzelnen Aspekte der Daten unabhängig voneinander.</p>
<p>Durch die Nutzung von Histogrammen und Detail Controllern kann Continuum weitaus größere Datensätze verarbeiten als z.B. SIMILE Timeline. Leider ist Continuum nicht oder noch nicht als Open Source Software erhältlich. Ein Video auf der Projektwebsite demonstriert jedoch schon einmal den Einsatz: <a title="Continiuum" href="http://eprints.ecs.soton.ac .uk/13818/2/uist2007-continuum.mov" target="_blank">Continuum Video</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Neue Ansätze zur Visualisierung von Geschichte</h2>
<p>Web 2.0 geht auch nicht an Timelines-Applikationen vorbei und so sehen wir die Entwicklung erster user-generierter History-Timelines:</p>
<h3>MakeHistory</h3>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-110" title="MakeHistory: Kollaborative Aufarbeitung von 9/11" src="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/Abgabe_Fachmagazinartikel_Seite_5_Bild_0003-1024x741.jpg" alt="" width="452" height="326" /></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Abb. 8: MakeHistory: Kollaborative Aufarbeitung von 9/11</em></span></p>
<p>MakeHistory kann als eine kollektive Aufarbeitung von September 11th betrachtet werden. Die Flash-Applikation, ist eine user-generierte Sammlung von persönlichen Fotos, Videos und Erlebnisberichten zum 11. September. Navigiert werden kann auch mittels Timeline und geografischer Karte. Der Fokus liegt jedoch auf den einzelnen Stories: Bilder und Videos vermitteln eindrucksvoll das Ausmaß und die Auswirkungen der Katastrophe über den gesamten Tag hinweg. MakeHistory wurde für das National September 11 Memorial and Museum entwickelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Historypin</h3>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-115" title="HistoryPin" src="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/Abgabe_Fachmagazinartikel_Seite_6_Bild_0002-1024x741.jpg" alt="" width="448" height="323" /></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Abb. 9 Historypin: Geschichte zum Selbermachen</em></span></p>
<p>verbindet benutzergenerierten Content mit GIS-Daten: Historische Fotos und die dazugehörige(n) Geschichte(n) werden in Google Street View integriert und können mittels einer Timeline zeitlich eingegrenzt angezeigt und kommentiert werden. Auch eine Suchfunktion (nach Ort oder Institution) ist verfügbar. Hier steht eindeutig die geografische Komponente im Vordergrund, die Timeline spielt als Zeitfilterungsoption eine untergeordnete Rolle. Historypin ist Teil einer Projektserie der „We Are What We Do“ Kampagne, die sich dem Generationsaustausch verschrieben hat. Noch ist die Auswahl etwas dürftig, aber wie sich der Website entnehmen lässt, hofft Historypin „eines der weltgrößten user-generierten Archive für historische Bilder und Geschichten zu werden.“</p>
<h2>History goes mobile</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-117" title="Abb. 10 Zeitreise mit Streetmuseum" src="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/Abgabe_Fachmagazinartikel_Seite_6_Bild_0003.jpg" alt="" width="417" height="486" /></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Abb. 10 Zeitreise mit Streetmuseum</em></span></p>
<p>Einen Schritt weiter geht Streetmuseum, eine freie iPhone Anwendung des Museum of London, allerdings nicht mit benutzergenerierten Inhalten.<br />
“Augmented reality” ist ein hervorragendes Tool um Geschichte eindrucksvoll und hautnah zu erleben. Streetmuseum erlaubt uns eine außergewöhnliche Zeitreise vor Ort zu unternehmen. Die Anwendung vereint bekannte Konzepte, wie das Überlagern aktueller Fotos mit historischen Aufnahmen (siehe Flickr‘s „Looking in the Past“ Projekt), mit den neuesten Mobil-Technologien: Augmented Reality und LBS (Location based services). Historische Aufnahmen werden als Pins an den jeweiligen Orten in Google Maps angezeigt. Ein Klick öffnet Fotos und Informationen zur Aufnahme. Soweit so gut. Befindet man sich aber direkt vor Ort kann man den „3D view“ Modus verwenden: das historische Bild überlagert das aktuelle Bild der eingebauten iPhone-Kamera und liefert eine eindrucksvolle Collage von Vergangenheit und Gegenwart. Der Streetmuseum-Applikation fehlt nur eines: die Timeline.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Anwendungsbereiche für interaktive History-Timelines sind vielseitig: neben Applikationen für Museen, Tourismus und NGOs liegt der Einsatz im Bildungsbereich als Vermittlungstool eigentlich auf der Hand. Aber auch zur Erkenntnisbildung und für interdisziplinäres Arbeiten sind Timelines hervorragend geeignet. Tools wie History Pin zeigen die Möglichkeiten des kollaborativen Erarbeitens<br />
von Geschichte. Umso mehr überrascht es, dass diese von öffentlichen Bildungsinstitutionen wie Schulen, Universitäten etc. – zumindest im deutschsprachigen Raum – nicht im entsprechenden Ausmaß genutzt werden. Aktuelle Visualisierungen geschichtlicher Daten verwenden neben der Zeit als Navigationskomponente auch immer häufiger geografische Karten. Nicht nur interessant für den Tourismusbereich sind auch kommende mobile Anwendungen, die Timelines mit GIS-Informationen verknüpfen. Man darf gespannt sein welche Dimensionen die Timelines der Zukunft in sich vereinen.</p>
<h2>Links:</h2>
<p><a href="http://www.bbc.co.uk/history/interactive/timelines/british/index_embed.shtml" target="_blank">British History Timeline</a><br />
<a href="http://www.simile-widgets.org" target="_blank">SIMILE Timeline</a><br />
<a href="http://www.rochelt.info/projekte/timeline-valie-export/">Valie Export (SIMILE Timeline in TYPO3)</a><br />
<a href="http://eprints.ecs.soton.ac.uk/13818/" target="_blank">Continuum</a><br />
<a href="http://makehistory.national911memorial.org" target="_blank">MakeHistory</a><br />
<a href="http://www.historypin.com" target="_blank">Historypin</a><br />
<a href="http://www.museumoflondon.org.uk/Resources/app/you-are-here-app/index.html" target="_blank">London Streetmuseum</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Quellenangaben:</h2>
<p>André, P., M. L. Wilson, A. Russell, D. A. Smith, A. Owens, and M.C. Schraefel (2007). Continuum: designing timelines for hierarchies, relationships and scale. Zugriff: am 18. Jänner 2011 unter http://eprints.ecs.soton.ac.uk/id/eprint/13818<br />
Few, S. (2007). Visualizing Change: An Innovation in Time-Series Analysis. Zugriff am 20. Jänner 2010 unter: http://www.perceptualedge.com/articles/visual_business_intelligence/visualizing_change.pdf<br />
Friendly, Michael (2001), Timelines and Visual Histories, Zugriff: am 18. Jänner 2011 unter http://www.math.yorku.ca/SCS/Gallery/timelines.html<br />
Kullberg, R.L. (1995). Dynamic Timelines: Visualizing Historical Information in Three Dimensions. M.S. Thesis, Cambridge: Massachusetts Institute of Technology, School of Architecture and Planning.<br />
Rosenberg, D. (2005). The Trouble with Timelines. In: D. Rosenberg &amp; S. Harding (eds.). Histories of the Future. Durham: Duke University Press. pp. 283-285.<br />
Shneiderman, B. (2003). The Eyes Have It: A Task by Data Type Taxonomy for Information Visualizations. In: B. B. Bederson, B. Shneiderman (eds.). The Craft of Information<br />
Visualization: Readings and Reflections (Interactive Technologies). San Francisco: Morgan Kaufmann Publishers. pp. 364-371.<br />
Tufte, E. R. (2001). The Visual Display of Quantitative Information (2.Aufl.). Cheshire: Graphics Press.<br />
http://www.creativereview.co.uk/cr-blog/2010/may/streetmuseum-app [Zugriff am 21. Jänner 2010]<br />
http://www.flickr.com/groups/lookingintothepast/ [Zugriff am 21. Jänner 2010]<br />
http://www.respiro.org/Issue21/Non_fiction/non_fiction_turner.htm [Zugriff am 21. Jänner 2010]</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Bildquellen:</h2>
<p>Abb. 1: URL: http://www.bbc.co.uk/history/interactive/timelines/british/index_embed.shtml [Zugriff am 21. Jänner 2010]<br />
Abb. 2-4: URL: http://www.math.yorku.ca/SCS/Gallery/timelines.html [Zugriff am 21. Jänner 2010]<br />
Abb. 5: URL: http://www.bbc.co.uk/history/interactive/timelines/british/index_embed.shtml [Zugriff am 21. Jänner 2010]<br />
Abb. 6: URL: http://www.simile-widgets.org/timeline/examples/compact-painter/compactpainter.html [Zugriff am 21. Jänner 2010]<br />
Abb. 7: URL: http://eprints.ecs.soton.ac.uk/13818/4/ [Zugriff am 21. Jänner 2010]<br />
Abb. 8: URL: http://makehistory.national911memorial.org/ [Zugriff am 21. Jänner 2010]<br />
Abb. 9: URL: http://www.historypin.com/ [Zugriff am 21. Jänner 2010]<br />
Abb. 10: URL: http://www.creativereview.co.uk/cr-blog/2010/may/streetmuseum-app [Zugriff am 21. Jänner 2010]</p>
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		</item>
		<item>
		<title>We love infographics</title>
		<link>http://www.weblaundrette.com/2011/05/we-love-infographics/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 12:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weblaundrette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[infographics]]></category>
		<category><![CDATA[informationsdesign]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><span style="color: #ccc;">von Ch. Rochelt</span></p>
<p></p>
<p><em><span style="color: #888888;">Abb. 1: Interaktive Statistik in 3D: Hans Rosling – Experte für internationale Gesundheit – macht uns Hoffnung auf eine bessere Welt.</span></em></p>
<p><strong><br />
Infografiken soweit das Auge reicht: sie tummeln sich nicht nur in TV und Print,</strong>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ccc;">von Ch. Rochelt</span></p>
<p><img class="size-full wp-image-137 alignnone" title="Interaktive Statistik in 3D: Hans Rosling – Experte für internationale Gesundheit – macht uns Hoffnung auf eine bessere Welt." src="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/Abgabe_Fachartikel_Template_Seite_2_Bild_0001.jpg" alt="" width="609" height="302" /></p>
<p><em><span style="color: #888888;">Abb. 1: Interaktive Statistik in 3D: Hans Rosling – Experte für internationale Gesundheit – macht uns Hoffnung auf eine bessere Welt.</span></em></p>
<p><strong><br />
Infografiken soweit das Auge reicht: sie tummeln sich nicht nur in TV und Print, auch das Web scheint nicht mehr ohne sie auszukommen. Vom verstaubten Diagramm zum hippen Blickfang – doch wem verdankt die Informationsgrafik ihren Aufstieg vom Mauerblümchen zum ”Rising Star“ des Grafik Design? Ist es die Datenexplosion des letzten Jahrzehnts – nicht zuletzt durch Web 2.0 verursacht – oder sind es die &#8220;Chart Wars&#8221; der US-Präsidentschaftswahl 2008, die erst die Aufmerksamkeit auf sie lenkten? Was ist Infografik-Spam? Und was verdient überhaupt den Namen Infografik?</strong></p>
<p>Information ist Macht. Die überwältigende Informationsflut, der wir täglich ausgesetzt sind, muss  entsprechend –  und ansprechend – analysiert und aufbereitet werden. Nichts eignet sich dazu besser als die Infografik: sie vermittelt komplexe Ideen und visualisiert Beziehungen und Zusammenhänge in komprimierter Form. Und sie erzählt eine Geschichte.</p>
<blockquote>
<h3 style="font-family: Times;">Informationsgrafik oder kurz Infografik, ist – vereinfacht gesagt – ein Kommunikationsmittel zur Darstellung von Informationen mit Hilfe von grafischen Mitteln.</h3>
</blockquote>
<p>Die Visualisierung von Daten ist nicht neu. Schon die ersten Höhlenmalereien könnten als Anleitung zu Jagdtechniken gesehen werden und somit als Informationsvisualisierung. Als massenwirksame Kommunikationsform wurde sie zuerst im Fernsehen und spätestens seit den 80er Jahren auch in Zeitungen und Magazinen eingesetzt. Ist der Infografik-Boom im Internet nur eine logische Folge?</p>
<p>Des einen Datenmüll ist des anderen Inspiration und dem Dritten gerade recht als Fundgrube zur Trendanalyse. Noch nie waren so viele Daten öffentlich verfügbar und so viele Tools zu deren  Auswertung. 2005 machte Hans Rosling, Gründer von <a href="http://www.gapminder.org" target="_blank">Gapminder</a>, Furore mit der Präsentation des &#8220;moving bubble chart&#8221; , einem animierten Diagramm, das sozialöknomische Trends veranschaulicht. Dahinter steckt die Software Trendalyzer, die 2007 von Google übernommen wurde.</p>
<p><object style="height: 268px; width: 440px;"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/jbkSRLYSojo?version=3" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="440" height="268" src="http://www.youtube.com/v/jbkSRLYSojo?version=3" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Infovistools sind inzwischen reichlich vorhanden und das sogar gratis: mit Google‘s Visualization API kann jedermann/frau Diagramme erstellen, einbinden und weiterverbreiten. Auch der Journalismus 2.0 hat längst die Wirkung von Infografiken erkannt und der Umgang mit Datenvisualisierung gehört inzwischen zum Know-How. Wie Studien belegen, erhöhen Infografiken den Leseanreiz. Sie heben einen Artikel hervor und geben den präsentierten Daten zudem einen wissenschaftlichen Anstrich.</p>
<p>Infografiken können auch als wirksames Mittel zur Meinungslenkung verwendet werden. Ein Aspekt der auch 2008, bei den US-Präsidentschaftswahlen mit den legendären ”Chart Wars“ eine Rolle gespielt haben mag. Vielfach wird dieser Wahlkampf auch als Beginn des aufflammenden Interesses für Informationsgrafik zitiert. Sieht man sich das von ”Google Insights“ erzeugte Diagramm zur Häufigkeit des Suchbegriffes ”infographics“ im zeitlichen Verlauf an, so scheint diese Erklärung durchwegs plausibel.</p>
<div style="padding-left: 155px;"><script src="http://www.gmodules.com/ig/ifr?url=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Fig%2Fmodules%2Fgoogle_insightsforsearch_interestovertime_searchterms.xml&amp;up__property=empty&amp;up__search_terms=infographics&amp;up__location=empty&amp;up__category=0&amp;up__time_range=empty&amp;up__compare_to_category=false&amp;synd=open&amp;w=435&amp;h=350&amp;lang=de&amp;border=%23ffffff%7C3px%2C1px+solid+%23CCCCCC&amp;output=js" type="text/javascript"></script></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht ist aber auch ein ganz anderer Umstand schuld am plötzlichen Infografik-Hype: Infografiken sind ein sehr effektives Tool um den Google Pagerank zu erhöhen. Eine publikumswirksame Infografik, die zum Teilen auf Facebook und Blogs animiert und mit den entsprechenden Keywords versehen ist, wirkt wahre Wunder. Wird sie zudem auf Digg, Stumbleupon oder Reddit gepostet und gelangt mit etwas &#8220;nachbarschaftlicher Netzwerkhilfe&#8221; auf die Digg-Startseite so bleibt der Erfolg nicht aus. Das haben natürlich auch SEO-Experten längst erkannt. So manche nichtssagende Infografik ist oft nichts anderes als Infografik-Spam.</p>
<blockquote>
<h3 style="font-family: Times;">Infografik-Spam: Publikumswirksame Aufmacher – als Informationsgrafiken getarnt – sind ein effizientes Mittel um den Google-Pagerank zu erhöhen.</h3>
</blockquote>
<p>Die unerschöplichen Datenquellen inspirieren auch die Kunst- und Designszene und so entstehen Datenvisualisierungen ganz anderer Art: von pulsierenden Tweetströmen bei Nacht bis zu schneebedeckten Berggipfeln, die Börsenindices repräsentieren. Alles scheint möglich. Der Imagewechsel von der seriösen, durchdachten Datenvisualisierung zum Eye-Catcher ist nicht überall gerngesehen. &#8220;Visualisierungen um der Visualisierung willen&#8221; sind vielen altgedienten Profis der Datenvisualisierung ein Dorn im Auge. Sie fürchten eine Diskreditierung der Branche.<br />
Da werden billige, klickheischende Infoteaser schon auch mal mit Datenkunst in einen Topf geworfen. Die hitzigen Diskussionen drehen sich denn auch meist um Definitionen, Kategorisierungen und Abgrenzungen. Gibt es Grenzen der Dateninterpretation und wenn ja, wo liegen sie? &#8220;The purpose of visualization is insight, not pictures&#8221;, so urteilen Card, Mackinlay und Shneiderman (1999, p. 6).</p>
<p>Eye-Candy oder Infografik?</p>
<blockquote>
<h3 style="font-family: Times;">”The purpose of visualization is insight, not pictures”</h3>
<p>(Card et al. 1999, p. 6).</p></blockquote>
<p>Vielleicht aber vermitteln diese Formen der Datenvisualisierungen einfach nur Erkenntnisse anderer Art, &#8220;erzählen die Geschichte&#8221; aus einem anderen Blickwinkel.<br />
Visualisierung bleibt letztlich immer nur eine Sache der Interpretation.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Quellen</h2>
<p>Allen, S. (2010). Data Visualization. Zugriff am 28. Jänner 2011 unter http://interactiondesign.sva.edu/classes/datavisualization/2010/07/08/introduction/<br />
Card, S., J. Mackinlay, B. Shneiderman (1999). Readings in Information Visualization: Using Vision to Think. San Francisco: Morgan Kaufmann Publishers.<br />
Jansen A., W. Scharfe (1999). Handbuch der Infografik: Visuelle Information in Publizistik, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Berlin: Springer-Verlag.<br />
Kosara, R. (2010). The Visualization Cargo Cult. Zugriff am 28. Jänner 2011 unter http://eagereyes.org/criticism/the-visualization-cargo-cult<br />
Lima, M. (2009). Information Visualization Manifesto. Zugriff am 28. Jänner 2011 unter http://www.visualcomplexity.com/vc/blog/?p=644<br />
Scheuermeyer, T. (2009). Interaktive Informationsgrafiken. Analyse, Trends und Umsetzung am Beispiel der Fernsehübertragung von Sender zu Empfänger.<br />
Bachelorarbeit, Stuttgart: Fachhochschule Stuttgart, Hochschule der Medien.</p>
<p>http://datajournalism.stanford.edu/</p>
<p>http://www.gapminder.org/</p>
<p>Abb. 1: BBC Four, http://www.youtube.com/watch?v=jbkSRLYSojo [Zugriff am 29. Jänner 2011]<br />
Teaserbild: Najjar, M., http://www.michaelnajjar.com/ [Zugriff am 29. Jänner 2011]</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Universal Principles of Design</title>
		<link>http://www.weblaundrette.com/2011/05/universal-principles-of-design/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 12:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weblaundrette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>125 Ways to Enhance Usability, Influence Perception, Increase Appeal, Make Better Design Decisions, and Teach through Design</strong></p>
<p>Kann man Design lernen und gibt es so etwas wie Richtlinien für gutes Design?</p>
<p>William Lidwell, Kritina Holden und Jill Butler haben in&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-430" src="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/pod-cover1-255x300.jpg" alt="Universal Principles Of Design" width="255" height="300" /><strong>125 Ways to Enhance Usability, Influence Perception, Increase Appeal, Make Better Design Decisions, and Teach through Design</strong></p>
<p>Kann man Design lernen und gibt es so etwas wie Richtlinien für gutes Design?</p>
<p>William Lidwell, Kritina Holden und Jill Butler haben in ihrem Buch „Universal Principles of Design” 125 Prinzipien für die erfolgreiche Gestaltung gesammelt.</p>
<p>Die überarbeitete und aktualisierte Auflage enthält eine umfangreiche Sammlung an Design-Richtlinien, -konzepten und -methoden mit bebilderten Beispielen und weiterführenden Referenzen. Der alphabetische Aufbau wird durch die zusätzliche Einteilung der einzelnen Design-Konzepte in 5 Kategorien ergänzt:</p>
<p>- Die Wahrnehmung von Design beeinflussen</p>
<p>- Wie Benutzer vom Design lernen können</p>
<p>- Die Benutzerfreundlichkeit von Design verbessern</p>
<p>- Ein Design attraktiver gestalten</p>
<p>- Entscheidungshilfen für ein besseres Design</p>
<p>Auf Grund des Umfangs kann jedes Konzept freilich nur kurz auf einer Doppelseite angeschnitten werden: Links das Konzept bzw. der Lehrsatz mit Beschreibung, Vorschlägen zur Anwendung und verwandten Prinzipien, sowie Angaben zu vertiefender Literatur; rechts folgen bebilderte Beispiele.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://student.sae.at/~blogs/wp-content/uploads/2011/03/storytelling.jpg"></a><a href="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/storytelling-1024x602.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-255" title="storytelling-1024x602" src="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/storytelling-1024x602.jpg" alt="" width="451" height="265" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einiges mag bekannt erscheinen (Goldener Schnitt, Gutenberg Diagramm, Chunking, Storytelling, Mapping, Stickiness, Drittel-Regel), aber es gibt auch vieles an neuen, weniger verbreiteten Konzepten und Grundsätzen, so manches Aha-Erlebnis und interessante Beispiele: wie der Cathedral-Effekt (hohe Räume fördern abstraktes Denken und Kreativität, niedere Räume begünstigen konkretes, detailorientiertes Denken), der Ästhetik-Usability Effekt (ästhetische Produkte werden als benutzerfreundlicher wahrgenommen – auch wenn sie es nicht sind), Priming (Verhaltensbeeinflussung durch die Aktivierung von impliziten Gedächtnisinhalten etc.),…</p>
<p>Das Buch verfolgt einen interdisziplinären Ansatz und verbindet u.a. Erkenntnisse aus der Psychologie, Anthropologie und Design. Und genau das macht es auch so spannend. Ein Gutteil der Design-Prinzipien sind den Bereichen Usability zuzusprechen und das aus gutem Grund. Gutem Design liegt auch gute Usability zugrunde. Einem Bereich der ja inzwischen mehr als ausreichend mit Literatur gesegnet ist.</p>
<p>Wer aber einen kompakten Überblick sucht und Usability als Teil eines Gesamtdesignkonzepts begreift, ist mit diesem Buch gut beraten. „Universal Principles of Design“ ist mehr als Nachschlagewerk, Inspiration, Anstoß zum Weiterlesen und Ressource zur Erstellung einer eigenen Design-Checkliste, denn als fertige Hands-On-Anleitung zu verstehen. Die adäquate Auswahl der Methoden und die Umsetzung der einzelnen Design-Prinzipien bleiben einem damit selbstverständlich nicht erspart.</p>
<blockquote>
<h3 style="font-family: Times;">„The best designers sometimes disregard the principles of design. When they do so, however, there is usually some compensating merit attained at the cost of the violation. Unless you are certain of doing as well, it is best to abide by the principles.”</h3>
<p>William Strunk</p></blockquote>
<p>Definitiv eines der übersichtlichsten, umfangreichsten und spannendsten Bücher zum Thema Design für alle, die in designrelevanten Bereichen (Multimedia-, Game- und Softwaredesign, Architektur, Industrial Design, Marketing etc.) arbeiten. Auch bestens als Sofalektüre geeignet.</p>
<p>Die Erstauflage ist auch in einer deutschen Übersetzung erhältlich: allerdings doppelt so teuer wie die neu überarbeitete englische Auflage, und – sofern man Kundenrezensionen trauen kann –  auch mit etlichen Übersetzungsmängeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was meinen andere dazu?</h2>
<p><a href="http://www.jnd.org/dn.mss/universal_principles_of_design.html">Donald Norman</a>, Autor von „The Design of Everyday Things“</p>
<p><a href="http://www.sapdesignguild.org/community/book_people/review_design_principles.asp">Rob Tannen</a>, The Designer’s Review of Books</p>
<p><a href="http://www.designersreviewofbooks.com/2008/12/universal-principles-of-design/">Joachim Sander</a>, SAP Design Guild</p>
<p><strong>Selber schnuppern</strong> bei <a href="http://books.google.at/books?id=l0QPECGQySYC&amp;lpg=PP1&amp;dq=Universal%20Principles%20of%20Design&amp;pg=PP1#v=onepage&amp;q&amp;f=false">Google Books</a>.</p>
<p><strong>Infos zum Buch</strong>:</p>
<p>Universal Principles of Design, Revised and Updated:</p>
<p>125 Ways to Enhance Usability, Influence Perception, Increase Appeal, Make Better Design Decisions, and Teach through Design</p>
<p><em>by William Lidwell, Kritina Holden und Jill Butler</em></p>
<p><em> 2003 by Rockport Publishers, Inc</em></p>
<p><em> 2010 revised and updated 2nd edition</em></p>
<p><strong>Infos zu den AutorInnen: </strong></p>
<p><a title="Stuffcreators" href="http://www.stuffcreators.com/UPOD.html">http://www.stuffcreators.com/upod/authors.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tricky Women 2011</title>
		<link>http://www.weblaundrette.com/2011/05/tricky-women-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 11:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weblaundrette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><span style="font-size: 1.2em;">Internationales Animationsfilmfestival, 10.-14.März 2011</span><br />
</p>
<p>Sein zehnjähriges Jubiläum feierte <a title="Tricky Women" href="http://www.trickywomen.at/home/">Tricky Women</a> mit einem grandiosen Antritt im Gartenbaukino. Seit 2001 bringt das Festival internationale Animationsfilmkunst von Frauen nach Wien. Neben dem Wettbewerbsprogramm mit über 40 Produktionen, waren auch&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 1.2em;">Internationales Animationsfilmfestival, 10.-14.März 2011</span><br />
<img class="size-full wp-image-692" style="padding-bottom: 5px;" title="Tricky Women 2011 Trailer" src="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/trailer2.png" alt="" width="450" height="222" /></p>
<p>Sein zehnjähriges Jubiläum feierte <a title="Tricky Women" href="http://www.trickywomen.at/home/">Tricky Women</a> mit einem grandiosen Antritt im Gartenbaukino. Seit 2001 bringt das Festival internationale Animationsfilmkunst von Frauen nach Wien. Neben dem Wettbewerbsprogramm mit über 40 Produktionen, waren auch zahlreiche, spannende Special Programs zu sehen: Von „Animated Documentaries“ über „Music &amp; Dance“, „Österreich Panorama“ bis „Made in China“ um nur einige zu erwähnen. Mit  „Milestones“ wurde eine großartige und zugleich sehr persönliche Auswahl von Meilensteinen des weiblichen Animationsfilms präsentiert: Zehn renommierte VertreterInnen des internationalen Trickfilms wählten die drei für sie wichtigsten Filme. Das Ergebnis waren drei sehr unterschiedliche Programme mit Filmen von 1933 bis 2010.</p>
<p><a href="http://www.trickywomen.at/festival/programm/caroline-leaf/">Caroline Leaf</a>, der Meisterin der Direct Animation, wurde ein eigener Schwerpunkt gewidmet. Leaf verwendet innovative Techniken, wie die Animation von Sand auf Glas oder das Kratzen von Filmmaterial.</p>
<p>So verschieden wie die angewandten Techniken – direkte Bearbeitung von Film, Stop-Motion, Claymation, Computeranimation etc.  so unterschiedlich sind auch die Themen und Stories  der Produktionen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Animation operates in a unique area where absolutely anything is possible. It can be magical. It can conjure up dreams and fantasies and make them real. It is a different way of seeing and thinking. It can be suggestive, poetic and hard-hitting.”</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Vera Neubauer</em></p>
<p>Wer sich über Ausbildungsmöglichkeiten, Techniken und neueste Trends informieren wollte, konnte beim internationalen Forum „Connecting Animation“ im Filmmuseum Vorträgen von ExpertInnen lauschen oder aber informellen Austausch pflegen.</p>
<p>Soviel Inspiration animiert denn auch zum Selbermachen. Und wie immer gab es die Gelegenheit in Workshops für EinsteigerInnen selbst Hand anzulegen und gemeinsam im Team Ideen umzusetzen. Diesmal im Trickfilmstudio des Museumsquartiers.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die diesjährigen Preisträgerinnen</h2>
<p>Der Hauptpreis der Stadt Wien ging an Elli Vuorinen aus Finnland mit  <strong>„Kieliiettyni/The Tongueling“</strong> (FI 2010).</p>
<div id="attachment_719" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px; margin-left: 160px;"><a href="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/thetongueling.jpg"><img class="size-full wp-image-719" src="http://student.sae.at/~blogs/wp-content/uploads/2011/03/thetongueling.jpg" alt="Kielitiettyni / The Tongueling" width="150" height="84" /></a>
<p class="wp-caption-text">Kieliiettyni/The Tongueling</p>
</div>
<p>Jede Zunge auf der Suche nach dem passenden Gegenstück.<em> </em></p>
<p><em> </em>Jurybegründung: <em>„It walks on a fine line between something tabooised and repellant and  something human and warm. It achieves this through its particular visual  language and sound design.”</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Michaela Müller aus der Schweiz erhielt das dreimonatige Arbeitsstipendium des „Artist in Residence“ Programms des quartier21 im Museumsquartier mit <strong>„Miramare“</strong> (CH/HR 2009).</p>
<div id="attachment_718" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px; margin-left: 160px;"><a href="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/miramare.jpg"><img class="size-full wp-image-718" src="http://student.sae.at/~blogs/wp-content/uploads/2011/03/miramare.jpg" alt="Miramare" width="150" height="112" /></a>
<p class="wp-caption-text">Miramare</p>
</div>
<p>Kindheitserinnerungen, Ferien am Meer. Doch wer wohnt  jenseits der Touristenzone? Handkameratechnik im Medium Malerei.</p>
<p>Jurybegründung:<em> „It evokes the atmosphere of life, intensified because it is through the  eyes of children. The painterly technique is magnificent.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anita Killi aus Norwegen erhielt den Synchro Film&amp;Video-Sachpreis mit <strong>„Sinna Mann/Angry Man“</strong> (NO 2009).</p>
<div id="attachment_717" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px; margin-left: 160px;"><a href="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/angryman.jpg"><img class="size-full wp-image-717" src="http://student.sae.at/~blogs/wp-content/uploads/2011/03/angryman.jpg" alt="Sinna Mann/Angry Man" width="150" height="84" /></a>
<p class="wp-caption-text">Sinna Mann/Angry Man</p>
</div>
<p>Ein kleiner Junge durchbricht das Schweigen und damit den Teufelskreis der Gewalt seines Vaters gegen die Mutter. Fairy-Tale Happyend inklusive.</p>
<p>Jurybegründung: <em>„It takes the fairy tale into a new context. Its visual language of anger is extremely affecting and original.“</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Spezielle Erwähnungen der Jury erhielten <strong>„Die Gedanken sind frei/Thoughts Are Free“</strong> (DE 2009) von Urte Zintler, <strong>„Kuka Kehtaa?/Who dares?“</strong> von Sanni Lahtinen (FI 2010) und  <strong>“V Masstabe/In Scale”</strong> (RU 2009) von Marina Moshkova.</p>
<p>Den Preis für österreichischen Animationsfilm erhielt Adele Raczkövi mit <strong>“Looking for Love”</strong> (AT 2010) und die Wahl des Publikumslieblings 2011 fiel auf <strong>„Fröken Märvärdig &amp; Karriären/Miss Remarkable And Her Career“</strong> (SE 2010) von Joanna Rubin Drange.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Tricky Women hat sich in 10 Jahren zu einem inhaltlich hochwertigen Festival mit spannendem Rahmenprogramm entwickelt. Es fördert den internationalen Austausch von Animationsfilmmacherinnen, bietet einen Überblick über das weite Spektrum des Animationsfilms abseits vom bekannten Mainstream und inspiriert lokale KünstlerInnen und alle, die sich für das Medium interessieren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>SmartRunner 2.0</title>
		<link>http://www.weblaundrette.com/2011/05/smartrunner-2-0/</link>
		<comments>http://www.weblaundrette.com/2011/05/smartrunner-2-0/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 10:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weblaundrette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>SmartRunner ist einer der wenigen kostenfreien Newcomer am Markt der  Sport- und Geotracking Mobilapplikationen, der für fast alle Plattformen   erhältlich ist. Mit SmartRunner kannst du deine Laufstrecken,  Wanderungen, Radtouren, oder andere Outdooraktivitäten – von  Straßenbahnfahren bis Gassi gehen – aufzeichnen.&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SmartRunner ist einer der wenigen kostenfreien Newcomer am Markt der  Sport- und Geotracking Mobilapplikationen, der für fast alle Plattformen   erhältlich ist. Mit SmartRunner kannst du deine Laufstrecken,  Wanderungen, Radtouren, oder andere Outdooraktivitäten – von  Straßenbahnfahren bis Gassi gehen – aufzeichnen. Die Anwendung zeigt in  Realtime Geschwindigkeit, Distanz, Zeit, Kalorienverbrauch,  Streckenverlauf und Höhenunterschied an und ermöglicht es diese via  Facebook, Twitter oder der SmartRunner Website zu teilen.</p>
<p>Die neueste Standardversion SmartRunner 2.0 ist – wie immer kostenlos  – jedoch vorab nur für iPhone User erhältlich. Die Pro-Version  erfordert gleichzeitig auch eine Pro-Mitgliedschaft: € 0,79 für die   1.Woche zum Einführungspreis danach €2.49/Monat.  Etwas anders lauten  die Angaben zu den Zahlungsmodalitäten auf der SmartRunner-Website:   €3,49/Monat für 3 Monate oder €2.49/Monat für 12 Monate. Eine  einmonatige Gratismitgliedschaft soll bald verfügbar sein.</p>
<p>Die Vorteile einer Pro-Version gegenüber der Standardversion sind auf  der Website nur nach langer Suche zu finden: in der Fußzeile befindet  sich ein unscheinbarer Link. Und auch dann muss man bereits als Mitglied  registriert und angemeldet sein um zur entsprechenden Info zu gelangen.  Man möchte meinen die Entwickler sind selbst nicht ganz überzeugt  davon.</p>
<p>SmartRunner Pro Features: Datenoptimierung (mit GPS aufgezeichnete  Strecken sind relativ ungenau; die Strecke kann nach der Aufzeichnung  mit exakten Höhenmetern versehen werden).<br />
Weiter Features laut Website: „Im Zuge der neuen Website überarbeiten  wir aktuell unser Pro-Modell. Zukünftig wird es weitere tolle  Pro-Features geben.“ Nicht sehr aufschlussreich.<br />
Die Beschreibung im iTunes Store verrät etwas mehr: die neue Pro-Version  SmartRunner 2.0 bietet Informationen zum Streckenverlauf über  Sprachausgabe: Geschwindigkeit, Zeit und Distanz.</p>
<p>Obschon SmartRunner es nicht schafft ein überzeugendes Argument für  die Pro-Version zu liefern, so ist die kostenlose Standardversion doch  ein attraktives Angebot. Ein großer Pluspunkt ist, dass sie im Gegensatz  zu ihren Konkurrenten ganz ohne Werbung auskommt.<br />
Das übersichtliche Interface mit großen Buttons ist einfach zu handhaben  und zeigt während der Aufzeichnung nur die notwendige Information im  Großformat an; besonders nützlich für LäuferInnen.<br />
Ein Wisch mit dem Finger wechselt zur Landkarte (Google Maps), hilfreich   wenn man sich verlaufen hat – unter der Voraussetzung man hat  GPS-Empfang. Nach dem Lauf/der Tour werden die Details in der  Streckenübersicht gespeichert und können auf die SmartRunner Website  hinauf geladen oder mit FreundInnen auf Facebook oder Twitter geteilt  werden.  Ein Usability-Problem stellt sich hier nach Beendigung der  Aktivität. Den BenutzerInnen werden nur die zwei Optionen CANCEL oder  UPLOAD gegeben. Wenn man die Strecke nicht hinauf laden oder teilen  möchte ist der nächste Schritt unklar. Wird CANCEL die aktuelle Strecke  löschen oder die Aufzeichnung wiederaufnehmen? Nichts davon geschieht:  die Strecke wird in der History gespeichert und man befindet sich wieder  in der Startansicht. Der Button ist irreführend. Hilfreicher wären z.B.  die Optionen: Upload – Ja oder Nein.</p>
<p>Weitere Neuerungen der Version 2.0 sind u.a.: Längere  Batterielaufzeit durch automatische Bildschirmausschaltung,  Fotofunktion, benutzerdefiniertes Display (die Anzeigeoptionen wie  Geschwindigkeit, Distanz, etc. können ganz nach Wunsch angepasst  werden), Multitasking für iPhone 4, monatliche Gliederung der  Aktivitäten, Details zu den Strecken jetzt auch am Handy.</p>
<div id="attachment_1210" class="wp-caption alignleft" style="width: 215px; margin-left: 160px;"><a href="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/smartrunner1.jpg"><img class="size-full wp-image-1210" src="http://student.sae.at/~blogs/wp-content/uploads/2011/03/smartrunner1.jpg" alt="Minimalistisches Interface" width="205" height="307" /></a>&nbsp;</p>
<p class="wp-caption-text">Minimalistisches Interface</p>
</div>
<p>Das neue fast schon minimalistisch anmutende Interface ermöglicht den perfekten Überblick über die wichtigsten Informationen während des Workouts. Dass die einzelnen Felder  mit einem Fingertab nach Belieben angeordnet werden können, lässt sich allerdings nur schwer erraten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1222" class="wp-caption alignleft" style="width: 215px; margin-left: 160px;"><a href="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/smartrunner2.jpg"><img class="size-full wp-image-1222  " src="http://student.sae.at/~blogs/wp-content/uploads/2011/03/smartrunner2.jpg" alt="" width="205" height="307" /></a>&nbsp;</p>
<p class="wp-caption-text">Kartenansicht</p>
</div>
<p>Die Kartenansicht zeigt den eigenen Standort und die bereits zurückgelegte Strecke an. Das grüne Symbol unten links gibt Auskunft zu den aktuellen Höhenmetern. Praktisch beim Wandern.</p>
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<div id="attachment_1223" class="wp-caption alignleft" style="width: 215px; margin-left: 160px;"><a href="http://www.weblaundrette.com/wp-content/uploads/2011/05/smartrunner4.jpg"><img class="size-full wp-image-1223  " src="http://student.sae.at/~blogs/wp-content/uploads/2011/03/smartrunner4.jpg" alt="Streckendetails: gesamtzeit, Distanz, Geschwindigkeit, Kalorien, Fotos" width="205" height="307" /></a>&nbsp;</p>
<p class="wp-caption-text">Streckendetails</p>
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<p>Die Streckendetails: auch hier in klarem,minimalistischen Design, das auf den ersten Blick nur die wichtigsten Daten anzeigt.</p>
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<p>Vielleicht trägt auch die vielseitige Anwendungsmöglichkeit für eine breite Auswahl an Sportarten zum Erfolg von SmartRunner bei. U.a. Radfahren, Inlineskaten, Klettern, Segeln, Autofahren, Fliegen, Schlittenfahren, Rudern, und vieles mehr. Wie den Kommentaren im Forum und Facebook zu entnehmen ist, wird SmartRunner jedenfalls von immer mehr Motorradfahrern und Wanderern entdeckt, die ihre Strecken gerne mit anderen teilen möchten.</p>
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<h2>Fazit:</h2>
<p>SmartRunner 2.0 überzeugt mit neuem, übersichtlichen Design, technischen Verbesserungen und der Integration von Up-to-Date Features. Werden die restlichen Usability-Probleme behoben und vor allem die Struktur und Inhalte der Website überarbeitet, läuft SmartRunner der Konkurrenz einfach davon.</p>
<p>Link: <a href="http://www.smartrunner.com/">www.smartrunner.com</a></p>
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<h2>Reviews:</h2>
<p><a href="http://www.deutsche-startups.de/2009/11/05/smartrunner-laeuft-mit/">http://download.cnet.com/SmartRunner-Pro/3000-2129_4-75428414.html</a></p>
<p><a href="http://www.deutsche-startups.de/2009/11/05/smartrunner-laeuft-mit/">http://www.appspy.de/smartrunner-2-0-des-sportlers-neuer-freund-5177.html</a></p>
<p><a href="http://www.deutsche-startups.de/2009/11/05/smartrunner-laeuft-mit/">http://www.deutsche-startups.de/2009/11/05/smartrunner-laeuft-mit/</a></p>
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